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kING Kultur- und Kongresshalle Ingelheim feierlich eröffnet

Pressemitteilung (20.08.2017)

Die kING Kultur- und Kongresshalle ist eröffnet! Mit einem kurzweiligen und musikalisch hochkarätig umrahmten Festakt ging die kING am 18. August an den Start. 650 Gäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft, der Stadtspitze und der Ingelheimer Bürgerschaft konnten sich davon überzeugen, dass mit der kING ein Haus entstanden ist, welches das Potenzial hat, mit seiner außergewöhnlichen Architektur, seiner Wandelbarkeit für verschiedenste Veranstaltungsformate und seiner einzigartigen Akustik eine Landmarke unter den deutschen Kultur- und Kongresshallen zu werden.

Der Star des Abends war die Akustik der kING, die Musiker und Publikum gleichermaßen beeindruckte. Zum Klingen gebracht wurde sie vom Philharmonischen Staatsorchester Mainz, das mit traditionellen und modernen, lauten und leisen Tönen die exzellente Akustik zur Geltung brachte. Zentraler Bestandteil der Akustik ist das verbaute „Constellation“ Acoustic System der Firma Meyer Sound, das einen Durchbruch in der Raumakustik darstellt. Es bietet die Möglichkeit, den Raum akustisch auf die Art der Darbietung anzupassen, ohne dabei bauliche Veränderungen vorzunehmen. So findet jedes Veranstaltungsformat eine auf sich optimal abgestimmte Akustik vor: von Sprachbeschallung über klassische Konzerten und Heavy Metal bis hin zur Inszenierung aufwändiger Events ist alles möglich. Zudem sind 3D-Surround-Effekte möglich, die den gesamten Raum akustisch beeinflussen und dem Zuschauer ein einzigartiges Erlebnis bieten. Stargast des Abends war John Pellowe, fünffacher Grammy-Preisträger und Klangspezialist für Luciano Pavarotti und „Die 3 Tenöre“, der der kING-Akustik im Auftrag der Firma Meyer Sound den Feinschliff gab.

Nicht weniger beeindruckte die Gäste des Festaktes die unverwechselbare Architektur der kING, die vom Architekturbüro Lieb + Lieb entworfen und dem Architekturbüro Schwinde gebaut wurde. Die Fassade mit über 300 Fenstern, 1700 Einzelteilen und ohne rechte Winkel war eine hoch komplexe Herausforderung für Planer und Bauausführende. In einer von Moderator Christian Döring spritzig präsentierten Talkrunde ließen Franz Göbel von der Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim, Leon Mettler vom Ingenieurbüro Hitzler und Dominik Schenke von den Akustikplanern Graner + Partner die 27-monatige Bauzeit Revue passieren. Sie gaben tiefgehende und humorige Einblicke in den Alltag auf einer Baustelle, auf der zeitweise bis zu 150 Personen gleichzeitig arbeiteten.

In ihren Grußworten zeigten sich Oberbürgermeister Ralf Claus und Beigeordneter Wolfgang Bärnwick dankbar und stolz auf den Abschluss dieses Ingelheimer Leuchtturmprojektes, das eine zentrale Rolle für die Innenstadtentwicklung und die Neuaufstellung des Kultur- und Veranstaltungsortes Ingelheim bedeutet.

Dass die kING großes Potential für Künstler und Veranstalter bietet, daran ließen Markus Müller, Intendant des Mainzer Staatstheaters, Lothar Pohl von der Agentur Palast Promotion, Mark Mast, Intendant der Bayerischen Philharmonie sowie Michael Sinn, Geschäftsführer der Ingelheimer Kultur und Marketing GmbH (IKuM) und Kenner im Bereich Veranstaltungshallen keine Zweifel. Mast beschrieb die kING als ein Haus von Weltrang im akustischen Bereich. Das Mainzer Staatstheater freut sich auf seine Gastspiele in der kING, bei denen dem Publikum hochkarätige Konzerte, Tanz- und Schauspiel-Aufführungen geboten werden, die zum Teil eigens für Ingelheim produziert oder hier uraufgeführt werden.

Die feierliche Schlüsselübergabe am Ende des Festaktes, präsentiert von Vertikaltuchartistin Andrea Engler und dem Mainzer Staatsorchester, raubte dem Publikum den Atem und sorgte für Standing Ovations. Michael Sinn nahm den Schlüssel für die IKuM GmbH entgegen, die die kING betreiben, bespielen und vermarkten wird. Sinn freute sich sehr, dass die kING, deren Entwicklung und Entstehung er seit 2012 mit betreut, nun an die Öffentlichkeit übergeben wurde und Kultur- und Kongressgäste aus der Region und darüber hinaus empfangen kann. Die IKuM hat für die nächsten Monate bereits ein umfangreiches und breit aufgestelltes Kulturprogramm entwickelt und vermarktet die kING bundesweit als neuen Standort für Kongresse und Firmenveranstaltungen mittlerer Größe, die von der guten Lage im Rhein-Main-Gebiet profitieren.

Dass die Spannung der Bevölkerung auf die kING riesig ist, zeigte sich beim Bürgerfest und Tag der offenen Tür am Eröffnungswochenende. An beiden Tagen nutzen mehrere tausend Besucher aus Ingelheim und der Region die Möglichkeit, das futuristische Gebäude zu erkunden und bei Führungen hinter die Kulissen zu schauen. Eröffnet wurde das Kulturprogramm der kING am 19. August mit einem Live-Hörspiel „Die drei ???“ mit Originalsprecher Oliver Rohrbeck, der gemeinsam mit Mitwirkenden aus dem Publikum und Geräuschemacher Jörg Klingenberg einen speziell für diesen Anlass geschriebenen Fall mit dem Titel „Die drei ??? und die Hexe von Ingelheim“ auf die Bühne brachte.

Daten und Fakten:
27 Monate Bauzeit, über 100 beteiligte Gewerke, eine aus 1700 Einzelteilen bestehende Fassade mit über 300 Fenstern, 240 Lautsprecher und 32 Mikrofone im Großen Saal