FAQs

  1. Was ist das Schwenkparkett?
    Schwenkparkett bedeutet, dass der normalerwiese flache Parkettboden im großen Saal der kING hydraulisch hochgefahren wurde. Daraus ergibt sich dann eine treppenstufenartige Form des Bodens. Die oberen Flächen im Saal und das Parkett sind dann miteinander von Bühnenebene bis auf die Empore verbunden. Hieraus ergibt sich eine aufsteigende Bestuhlungsform, ähnlich wie im Kino oder Theater.
  2. Wie kommt es, dass die Bestuhlung manchmal aufsteigend und manchmal flach ist?
    Zwar bietet die flache Bestuhlung dem Veranstalter mehr Sitzplatzkapazität, jedoch ist die IKuM GmbH davon überzeugt, dass die aufsteigende Bestuhlung wegen der besseren Sicht einen Mehrwert für die Besucher bietet. Daher haben wir diese Bestuhlung als Auflage für alle Kulturveranstalter gemacht. Dass diese Auflage bei einigen wenigen Veranstaltungen im Jahr 2018 nicht mehr eingehalten werden kann liegt daran, dass der Ticketvorverkauf schon vor vielen Monaten begonnen wurde und die Bestuhlungsform nach Beginn des Kartenvorverkaufs, wenn die ersten Karten verkauft sind, nicht mehr geändert werden kann. In Zukunft wird es aber bis auf wenige Veranstaltungen nur noch aufsteigende Bestuhlung geben.
  3. Was ist der Unterschied zwischen Eigenveranstaltungen und Fremdveranstaltungen?
    Bei Fremdveranstaltungen ist die IKuM GmbH Vermieter der kING Kultur- und Kongresshalle und für die durch externe Veranstalter durchgeführten Veranstaltungen inhaltlich nicht verantwortlich. Die IKuM GmbH steht in diesen Fällen den Gastveranstaltern beratend zur Seite. Vom Mietvertrag über die Auswahl der Bühnengröße, die Anmietung zusätzlichen technischen Materials, die Organisation und das Briefing von Einlass- und Garderobenpersonal sowie praktische Unterstützung durch technische Leiter und Projektleitung am Veranstaltungstag selbst, all das leistet die IKuM GmbH als Vermieter der kING. Aber auch eigene Veranstaltungen zählen zum Repertoire der IKuM GmbH. Dies nennt sich dann „Eigenveranstaltung“ und bedeutet, dass die IKuM GmbH von der Auswahl der Künstler und des Programms, über die Organisation und das Marketing bis hin zur Abwicklung der Veranstaltung alles leistet. Durch das Konzept der Eigenveranstaltungen ist es möglich, ein breites kulturelles Angebot für die Ingelheimerinnen und Ingelheimer zu schaffen. Ob es sich nun um eine Fremdveranstaltung oder eine Eigenveranstaltung handelt, ist auf der Website vermerkt.
  4. Wer ist für die Qualitätssicherung der kulturellen Veranstaltungen in der kING verantwortlich? 
    Bei Eigenveranstaltungen orientiert sich die IKuM GmbH dabei stark an ihrem Kulturauftrag  und prüft im Vorfeld, ob die Künstler und das Programm hinsichtlich deren Qualität und inhaltlicher Ausrichtung in die kING und nach Ingelheim passen. Hieraus sind zum Beispiel die Kooperationen mit dem Staatstheater oder dem Rheingau Musik Festival entstanden. 
    Bei Veranstaltungen von Fremdveranstaltern ist dies nicht der Fall. Hier prüft die IKuM in erster Linie, ob es sich um einen professionellen Veranstalter handelt, der die branchenüblichen Standards - vor allen Dingen hinsichtlich der Veranstaltungssicherheit - einhält.  Bei diesen „Fremdveranstaltungen“ versteht sich die kING in erster Linie als Plattform, die ein externer Veranstalter dazu nutzt, eigenständig seine Veranstaltung durchzuführen. In sofern hat die IKuM im Vorfeld auch nur sehr eingeschränkt die Möglichkeit, einzelne externe Aufführungen auf deren Qualität und Wertigkeit zu prüfen. In aller Regel befindet sich jedoch im Online-Veranstaltungskalender unter www.king-ingelheim.de eine Verlinkung zum jeweiligen Veranstalter, so dass sich die Besucher hierüber sowie über eine einfache Internetrecherche leicht selbst ein Bild von der dargebotenen Veranstaltung machen können.
  5. Warum ist das Geländer an der mittleren Empore bei flach bestuhlten Veranstaltungen so hoch und kann man die Gitterstäbe durch Glas ersetzen?
    Aus Sicherheitsgründen darf das Geländer in der kING eine gewisse Höhe nicht unterschreiten, dies ist in den Bauvorschriften zum Schutz vor Absturz so festgelegt. Ein Austausch des Geländers durch Glas ist nicht möglich, da Glasflächen die Raumakustik negativ beeinflussen würden, weil sie nicht durchlässig sind. Zudem haben geeignete Sicherheitselemente ein enormes Gewicht, sind anfällig für Beschädigungen und würden den häufigen Umbau im Saal nicht nur erschweren, sondern nahezu unmöglich machen sowie Kosten für Personal in unverhältnismäßige Höhen treiben.
  6. Wer legt bei den Sitzplätzen Preise und Kategorien fest?
    Die Preise, Ermäßigungen und Kategorien werden vom jeweiligen Veranstalter festgelegt, bei „Fremdveranstaltungen“ ist das der externe Mieter der kING, bei „Eigenveranstaltungen“ ist dies die IKuM GmbH selbst. Für Eigenveranstaltungen greift die GmbH dabei selbst immer auf standardisierte Pläne mit festen Kategorien zurück. Die Sitzpläne und Preiskategorien wurden seit der Eröffnung der kING stets optimiert und stellenweise angepasst. Hierdurch kann es dazu kommen, dass die Sitzpläne bei neueren im Vorverkauf befindlichen Veranstaltungen anders aussehen als bei Veranstaltungen, die bereits länger im Vorverkauf sind.
  7. Warum muss ich meine Jacke an der Garderobe abgeben?
    Aus Sicherheits- und Brandschutzgründen müssen Kleidungsstücke oder sperrige Gegenstände an der Garderobe abgegeben werden. Im Brand- oder Panikfall könnten diese sonst zu Boden fallen und zu gefährlichen Stolperfallen werden.
  8. Warum sind die Toiletten relativ dunkel?
    Die Ausleuchtung der Toiletten geht auf die Planung und Umsetzung eines am Bau beteiligten Lichtdesigners zurück. Die bis vor kurzem unzureichende Ausleuchtung des Waschraumes sowie der Toilettenkabinen wurde erkannt und Anfang des Jahres 2018 daher bereits behoben. Die Toiletten sind somit aktuell schon deutlich heller, als zum Zeitpunkt der Eröffnung.
  9. Wie lange dauert die Pause?
    Die Pause bei Kulturveranstaltungen in der kING dauert in der Regel 20 Minuten. Eine kürzere oder längere Pause kann im Hinblick auf die Besucheranzahl sowie auf Wunsch des jeweiligen Veranstalters eingeplant werden.
  10. Wer ist für die Gastronomie vor der Veranstaltung und in den Pausen verantwortlich?
    Für die Gastronomie vor einer Kulturveranstaltung und in der Pause arbeitet die IKuM GmbH mit vier verschiedenen Cateringpartnern zusammen. Die Partner sind „dishes and more“ aus Gau-Algesheim, das „Café Karl“ und „Messerich Catering“ aus Ingelheim, sowie die Winzerkeller Restaurant GmbH. Diese arbeiten autark. Das Angebot kann sich daher minimal in Art und Umfang unterscheiden. Alle Partner sind auch für die Gastronomie zu Kongressen oder Tagungen buchbar.
  11. Wieso steht die Halle außerhalb von Veranstaltungen nicht zur Besichtigung frei?
    Die kING Kultur- und Kongresshalle ist kein ganztägig öffentlich zugängliches Gebäude. Zudem finden in der kING zwischen den Veranstaltungen regelmäßig Umbauten statt, die für freie Besucher ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Darüber hinaus ist die kING eine Kultur- und Kongresshalle, in der regelmäßig auch werktags Veranstaltungen oder Tagungen von externen Kunden stattfinden, die das Haus für diesen Zeitraum gebucht haben. Eine Besichtigung ist daher oftmals nicht möglich, da dies „geschlossene Gesellschaften“ sind, die keinen externen Besuch in ihren Veranstaltungen wünschen- Sollten Sie auch eine Veranstaltung planen und sich von den Räumlichkeiten überzeugen wollen, wenden Sie sich bitte an info@ikum-ingelheim.de oder 06132/710 009 – 0.